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...wir bauen!
Winter 2008/09 bis Frühjahr 2011


(CCP Visualisierungen, Berlin)

Baukräne und Betonmischer statt Dürer und Picasso - ein Bild, das voraussichtlich zwei Jahre lang das Ambiente am Wall prägen wird. Denn die Kunsthalle Bremen wird erweitert und zugleich modernisiert. Ein aufregendes, zukunftsweisendes Projekt! Zusätzliche Räume und eine zeitgemäße Technik - damit legt die Kunsthalle das Fundament für künftige Ausstellungen der Extraklasse wie zuletzt "Monet und Camille" und "Paula in Paris". Dafür werden entscheidende Bereiche wie Anlieferung, Sicherheit, Klimatechnik, Depots und Restaurierungswerkstätten auf den modernsten Stand gebracht. Maßnahmen, mit denen die Kunsthalle den Anforderungen internationaler Leihgeber und Versicherungen an weitere hochkarätige Veranstaltungen in Bremen gerecht wird. Mehr Platz wird auch für die Bildung und Vermittlung geschaffen, um der großen Nachfrage zu entsprechen.

Der Grundstein ist gelegt!
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(© hinrichs: grafikdesign)

Das kann sich sehen lassen: Die neue Kunsthalle Bremen wird durch zwei kompakte, sechsgeschossige Baukörper flankiert, was die ursprüngliche Symmetrie des 1849 errichteten Gebäudes wieder herstellt. Der 1982 gebaute Anbau an der Ostseite weicht einem schmaleren, tiefer in die Erde eingelassenen Kubus, der die Sicherheitsschleuse für die Anlieferung von Kunstwerken, Restaurierungswerkstätten, Ausstellungs- und Sammlungsräume, Depots, die Technikzentrale und Büroräume aufnimmt. An der Westseite entsteht ein kleinerer Kubus mit Sammlungsräumen, einer Ausstellungsfläche für das Kupferstichkabinett, der Museumsbibliothek und Räumen für die Bildung und Vermittlung. An der Südseite erwartet die Besucher künftig ein zum Wasser gelegenes Museumscafé. Der unter Denkmalschutz stehende Altbau mitsamt dem Kupferstichkabinett bleibt erhalten und wird mit den Erweiterungsbauten verbunden.


Querschnitt durch die Kunsthalle mit Erweiterungsbauten (rot) mit sechs Stockwerken und einem Zwischengeschoss
(Hufnagel Pütz Rafaelian Architekten)

Insgesamt erhält die Kunsthalle durch das Bauprojekt, für das 30 Millionen Euro veranschlagt werden, ein Drittel an zusätzlicher Fläche. Hinsichtlich der Kosten wird die Tradition bürgerlichen Engagements - ein Grundpfeiler für die Existenz der Kunsthalle - fortgesetzt: Die Familien Friedrich Lürßen und Peter Lürßen sowie die Karin und Uwe Hollweg-Stiftung übernehmen den privaten Anteil von einem Drittel für den Kunstverein. Das Land Bremen und der Bund tragen je ein weiteres Drittel der Gesamtkosten.


(© hinrichs: grafikdesign)
Sie prägt das Stadtbild, liegt inmitten der idyllischen Wall-anlagen: die 1849 errichtete und 1902 umge-baute Kunsthalle Bremen. Schon deshalb stellt ihre Erweiterung eine große architektonische Herausforderung dar. Folgerichtig wurde 2005 ein
europaweiter Wettbewerb ausgeschrieben, den das Berliner Büro Hufnagel Pütz Rafaelian für sich entscheiden konnte. Dem siegreichen Entwurf bescheinigte die 15-köpfige Jury eine "harmonische Einfassung des Altbaus" mit vielfältig bespielbaren Innenräumen. Fazit: Eine "in jeder Hinsicht gut proportionierte Lösung mit hohen Qualitäten in der Nutzung bei einer gleichzeitig sehr guten städtebaulichen und architektonischen Einbindung in das Gartendenkmal der Wallanlagen". Obendrein überzeugte das Konzept hinsichtlich der Bau-kosten und des Aufwandes beim späteren Unterhalt.

Zwei Jahre geschlossen, zwei Jahre ohne Kunst? Nicht doch: Die Kunsthalle zeigt auch während der Schließzeit Flagge.


(Foto: Karen Blindow)

In Bremen sind Führungen, Kunstpausen, Kurse, Vorträge und weitere Veranstaltungen für Kinder, Jugendliche, Familien und Erwachsene geplant. Und zwar an unterschiedlichen Orten. Dafür kooperiert die Kunsthalle mit Bremer Museen, aber auch mit der Volkshochschule, dem Institut français, der AWO, dem "Haus der Wissenschaft" und dem Martinshof. Mitglieder des Kunstvereins können ausgewählte Veranstaltungen kostenlos und exklusiv besuchen. Weitere Informationen und Termine stehen wie gewohnt im regelmäßig erscheinenden Programmheft.

Überregional macht die Kunsthalle unter dem Motto "Noble Gäste" von sich Reden. Seit Anfang 2009 sind 200 Meisterwerke aus Bremen für die gesamte Bauzeit in 22 deutschen Museen zu sehen. So sind ausgesuchte Werke aus der Sammlung französischer Impres-sionisten in der Hamburger Kunsthalle ausgestellt, die Liebermann-Villa in Berlin zeigt Gemälde und Zeichnungen Max Liebermanns und Werke von Max Beckmann sind "Noble Gäste" im Kölner Museum Ludwig während die Madonna mit Kind von Masolino für zwei Jahre die Sammlung von Meisterwerken in der Alten Pinakothek in München bereichert.
Auch in Bremen treffen Sie auf "Noble Gäste" in der Weserburg | Museum für moderne Kunst, den Kunstsammlungen Böttcherstraße und dem Dom-Museum. Mitglieder des Kunstvereins in Bremen genießen besondere Konditionen bei Auswärtsbesuchen der "Noblen Gäste".

Das Kunsthallen-Team ist weiterhin für Sie da:
Museumsshop und Mitgliederbüro sind in einem Pavillon neben der Kunsthallen-Baustelle untergebracht. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Kunsthalle sind weiterhin erreichbar.

Unterstützen Sie den Erweiterungsbau der Kunsthalle und werden auch Sie Mitglied des Kunstvereins in Bremen! Als Mitglied laden wir Sie persönlich zu exklusiven Veranstaltungen ein - auch während der Schließzeit.






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...wir bauen!
Die Kunsthalle ist bis voraussichtlich Frühjahr 2011 geschlossen.
Weitere Informationen
Noble Gäste
Meisterwerke der Kunsthalle zu Gast
in mehr als 20
deutschen Museen
Weitere Informationen
Veranstaltungs-Highlights
Aktuelle Infos unter Programm/Highlights
Reisen zur Kunst
Vielfältige Kunstreisen mit fachkundiger Begleitung aus dem Team der Kunsthalle!
Mehr unter Aktuelles/Reisen
Mitgliederbüro
Im Shop-Pavillon vor der Kunsthalle.
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Museumsshop
Wieder für Sie da:
Der Shop im Pavillon vor der Kunsthalle!
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