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DürerZeit

14. März bis 13. Mai 2012

Dürer-Zeit: Die Geschichte der Dürer Sammlung in der Kunsthalle Bremen


Albrecht Dürer: Gesellschaft zu Pferde, 1489
Kunsthalle Bremen – Der Kunstverein in Bremen, Kupferstichkabinett

Bis zum Zweiten Weltkrieg besaß das Kupferstichkabinett der Kunsthalle Bremen eine der bedeutendsten Sammlungen von Zeichnungen und Wasserfarbenblättern Albrecht Dürers (1471-1528). Erstmals rekonstruierte die Kunsthalle die ursprüngliche Sammlung und präsentierte rund fünfzig zum Teil erhaltene, zum Teil verschollene, aber gut dokumentierte Werke in einer großen Ausstellung im Kupferstichkabinett.

Weitgehend bekannt ist, dass Dürers Werke durch die Kriegsauslagerung 1945 verloren gingen. Weniger bekannt ist allerdings, dass viele Blätter nach Bremen zurückkehrten. Neben den Originalen zeigte die Ausstellung Faksimile-Reproduktionen der noch vermissten Blätter, die bereits zwischen den 1880er und 1920er Jahren hergestellt wurden.

Die Kunstwerke sind in allen von Dürer meisterhaft beherrschten zeichnerischen Techniken ausgeführt: in Feder, Pinsel, Silberstift, Kohle und Kreide, in Wasser- und Deckfarben, viele auch auf farbigen Papieren. Die Bildinhalte reichen von religiösen und historischen Themen über Tier- und Pflanzenstudien bis hin zu Selbstbildnis- und Landschaftschaftsdarstellungen als seinerzeit neuartigen Bildthemen. In der Ausstellung erschloss sich so der Reichtum und die künstlerische Vielfalt eines Werkes, das um 1500 einzigartig war.

Zu sehen waren weiterhin Bremer Zeichnungen von Künstlern aus dem Umfeld Dürers, darunter Arbeiten von Baldung Grien, Hans Süss von Kulmbach, Schäufelin, Altdorfer und Huber.

Im Rahmen der Ausstellung fand zudem ein Podiumsgespräch mit Dr. Anne Röver-Kann, Dr. Brigitte Reuter und Rainer B. Schossig statt:
"Dürer auf Irrwegen. Ein Experten- und Zeitzeugengespräch über Beutekunst und ihre Rückführung"

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