Dienstag, 24. Januar 2012, 18.30 Uhr
Ausgehend von Edvard Munchs Gemälde, Das Kind und der Tod, laden wir Sie zu einem Vortrag ein, der sich aus kunsthistorischer und psychologischer Perspektive mit dem Thema Trauma beschäftigt. Wie entsteht ein Trauma? Wie zeigt es sich? Wie wird es erlebt und verarbeitet? Wie künstlerisch verarbeitet und dargestellt?
Edvard Munchs Gemälde Das Kind und der Tod entstand in einem gesellschaftlichen Klima, das von verstärkter Selbstreflexion und einem sich vergrößernden Bewusstsein für das eigene Innere geprägt war. Dies begünstigte auch psychologische Theorien und Konzepte wie etwa Sigmund Freuds Psychoanalyse. Eine Betrachtung von Munchs Werk aus kunsthistorischer wie psychologischer Perspektive liegt daher nahe.
Es referieren Prof. Dr. Helmut Reuter (Köln) und Dr. Dorothee Hansen.
Kosten: € 12,- / € 8,- ermäßigt und für Mitglieder des Kunstvereins
Eine Kooperation der Kunsthalle Bremen mit dem Mädchenhaus Bremen e.V.
Das CITY 46 zeigt besondere Filme, die sich mit dem Leben und Werk Edvard Munchs auseinander setzen und die zeitgenössischen Strömungen porträtieren. Seien Sie gespannt, was diese Filme Ihnen weit über die Ausstellung hinaus verraten.
Edvard Munch (1974)
Freitag, 21. Oktober und Dienstag, 25. Oktober 2011, jeweils 20 Uhr
Ausschließlich mit Laien besetzt, verfolgt der Film das Leben Munchs: seine Kindheit in ärmlichen Verhältnissen, seinen Eintritt ins Künstlerleben und die intellektuelle Bohème, seine Beziehungen zu den Familienmitgliedern und den Frauen. „‚Edvard Munch’ ist der persönlichste Film, den ich je gedreht habe,“ so Regisseur Peter Watkins über seinen Film.
Englische Originalfassung.
Kosten: € 8,- / erm. € 7,-
Die Stunde des Wolfes (1967)
Donnerstag, 17. November und Samstag, 19. November 2011, jeweils 20 Uhr
Freitag, 18. November und Sonntag, 20. November 2011, jeweils 20.30 Uhr
Der surreale Thriller des schwedischen Regisseurs Ingmar Bergmann lässt aus fragmentarischen, zum Teil widersprüchlichen Berichten und Einzelszenen die Geschichte eines Künstlerpaares entstehen, das von Todesfurcht, Aberglauben und Wahnsinn heimgesucht wird. Eine komplexe Alptraumcollage des Star-Regisseurs.
Kosten: € 7,- / erm. € 5,-
Dagny Juel Przybyszewska (2005)
Samstag, 10. Dezember und Dienstag, 13. Dezember 2011, jeweils 20 Uhr
Sonntag, 11. Dezember und Montag, 12. Dezember 2011, jeweils 18 Uhr
Ein Dokumentarfilm über die norwegische Schriftstellerin und Musikerin Dagny Juel Przybyszewska: Sie gehörte zum Kreis um August Strindberg und Edvard Munch, dessen Arbeiten sie beeinflusst haben.
Originalfassung mit englischen Untertiteln.
Begrüßung und Einführung zur Ausstellung: Katharina Groth (Kunsthalle Bremen)
Kosten: 7,- € /erm. 5,- €
Alle Filme werden gezeigt im CITY 46, Birkenstr. 1