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vom 30.01.2013

Hunderttausendster Besucher der Hundertwasser-Ausstellung

Claudia Lüdtke ist die 100.000ste Besucherin der Ausstellung "Friedensreich Hundertwasser: Gegen den Strich"! Am Dienstag begrüßten Kultur-Staaträtin Carmen Emigholz und Dr. Christoph Grunenberg, Direktor der Kunsthalle Bremen und Kurator der Ausstellung, die 25-jährige, die gemeinsam mit ihrem Freund zu Besuch in der Kunsthalle war. Ihr wurden ein Blumenstrauß und der Katalog zur Ausstellung überreicht. Zusätzlich erhielten beide kostenlosen Eintritt und einen Audioguide.

Der österreichische Künstler Hundertwasser war ihnen bereits vor dem Kunsthallenbesuch vertraut: "Wir kennen Friedensreich Hundertwasser durch seine Architektur und von Postkarten-Motiven. Jetzt wollten wir uns einmal anschauen, was er sonst noch als Künstler gemacht hat." Zuletzt hatten sie die Munch-Ausstellung besucht. "Zu den größeren Ausstellungen komme ich eigentlich immer in die Kunsthalle", sagte Claudia Lüdtke.

Kultur-Staatsrätin Carmen Emigholz freute sich mit der Kunsthalle über diese Ausstellung, "die bereits jetzt die ursprünglich geplante Besucherzahl deutlich übertroffen hat. Es gelingt dem Haus damit, nahtlos an die Reihe der bisherigen Erfolge anzuknüpfen. Bemerkenswert finde ich, dass es ausweislich der Besucherbefragung gelungen ist, mit Hundertwasser ein deutlich jüngeres Publikum in die Kunsthalle zu locken", so Carmen Emigholz.

Auch Christoph Grunenberg zog Bilanz: "Der große Erfolg und die überwiegend positive Resonanz auf die Hundertwasser-Ausstellung beweisen, dass es im Ausstellungsbetrieb in der Tat möglich ist neue Wege zu gehen. Experten sollten öfters den Mut beweisen einen Künstler 'gegen den Strich' der bisherigen kunsthistorischen Rezeption zu lesen. Gleichzeitig demonstriert unsere Besucherbefragung eindrücklich, dass Museen wissenschaftlich fundierte Ausstellungen präsentieren und gleichzeitig Schwellenängste abbauen können, um sich neuen Besuchergruppen zu öffnen."

Die Ausstellung "Friedensreich Hundertwasser: Gegen den Strich. Werke von 1949 bis 1970" läuft noch bis zum 17. Februar 2013.

Für einen Ausstellungsbesuch empfiehlt sich der Dienstagabend, an dem die Kunsthalle bis 21 Uhr geöffnet ist.

Foto: Karen Blindow

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