Mit rund 153.000 Besucherinnen und Besuchern ist in der Kunsthalle am vergangenen Sonntag die Ausstellung "Edvard Munch - Rätsel hinter der Leinwand" zu Ende gegangen.

Vier Monate lang veranschaulichten Gemälde, Handzeichnungen und Druckgrafiken Munchs zentrale Themen wie Unschuld und Begierde, Liebe und Tod. Ausgangspunkt war der spektakuläre Fund eines neuen Munch-Gemäldes, welches bei einer Untersuchung von Edvard Munchs Das Kind und der Tod zum Vorschein kam. Erstmals begleitete die große Sonderausstellung zudem eine ergänzende Kunstpräsentation in den Sälen des Kupferstichkabinetts mit Werken von Munchs Zeitgenossen.
Die Mehrheit der Besucherinnen und Besucher zeigte sich von den Werken des norwegischen Künstlers tief berührt und beindruckt. So sind im Besucherbuch zur Ausstellung zahlreiche Mitteilungen zu finden wie: „Irritierend und erhellend zugleich!“ oder „Ich bin kein Munch-Fan, aber diese Ausstellung hat mich in manchem angerührt.“
Doch auch nach Munch lohnt sich der Besuch in der Kunsthalle: Neben der umfangreichen Sammlung von Meisterwerken aus 600 Jahren Kunstgeschichte laden wechselnde Sonderausstellungen zur Auseinandersetzung mit alter und neuer Kunst ein. Demnächst zu sehen: Dürer-Zeit: Die Geschichte der Dürer Sammlung in der Kunsthalle Bremen (ab 14. März), TanzKunst: Von der klassischen Ballerina zum Lichtballett (ab 25. März) und Bernhard Johannes Blume: Die Brett-Bilder.
Und im Herbst:
Friedensreich Hundertwasser: Gegen den Strich. Werke 1949–1970