Im Rahmen der Ausstellung "Dürer-Zeit: Die Geschichte der Dürer-Sammlung in der Kunsthalle Bremen" findet am Sonntag, den 6. Mai um 15 Uhr ein Experten- und Zeitzeugengespräch über Beutekunst und ihre Rückführung statt.

Albrecht Dürer: Das Frauenbad, 1496
Kunsthalle Bremen – Der Kunstverein in Bremen, Kupferstichkabinett
Niemand konnte 1943 das Schicksal voraussehen, das neben fast 7000 Werken bedeutender Künstler auch über 40 Handzeichnungen sowie zahlreiche Druckgrafiken und drei Gemälde Albrecht Dürers ereilen sollte: Zum Schutz vor Kriegszerstörung waren sie aus der Kunsthalle nach Schloss Karnzow bei Kyritz in der Mark Brandenburg verbracht worden. Nur wenige Werke kehrten direkt nach Kriegsende zurück. Mit unterschiedlichsten Maßnahmen konnten einzelne Kunstwerke in die Sammlung des Kunstvereins zurückgeholt werden. Dr. Anne Röver-Kann, ausgewiesene Dürer-Expertin und langjährige Kustodin des Bremer Kupferstichkabinetts und Dr. Brigitte Reuter, Provenienzforscherin an der Kunsthalle Bremen, spüren gemeinsam mit Rainer B. Schossig, Kulturjournalist und Autor des Buches Viktor Baldin. Der Mann mit dem Koffer den abenteuerlichen und verschlungenen Pfaden nach, die hierfür beschritten wurden.
Die Teilnehmerzahl ist begrenzt – sichern Sie sich Ihre Karte im Vorverkauf.
Kosten: € 7,50 (zzgl. Eintritt) / € 5,– für Mitglieder des Kunstvereins
Information und Anmeldung: T 0421 329 08-330
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Albrecht Dürer Das Frauenbad, 1496 Feder |
Kunsthalle Bremen – Der Kunstverein in Bremen, Kupferstichkabinett