
Nach 17 Jahren verabschiedet sich Prof. Dr. Wulf Herzogenrath als Direktor der Kunsthalle in den Ruhestand. Zugunsten der Vollendung des Erweiterungsbaus hatte er diesen bereits um zwei Jahre verschoben. Seit September 1994 ist Herzogenrath Direktor der Kunsthalle Bremen, seit Herbst 1995 zudem Professor an der Hochschule für Künste Bremen. An der Kunsthalle organisierte er in den letzten Jahren erfolgreiche Sonderausstellungen wie "Der Blaue Reiter" (2000), "Van Gogh:Felder" (2002/03), "Monet und Camille - Frauenportraits im Impressionismus" (2005/06) oder zuletzt "Paula in Paris" (2007/08), aber auch die Retrospektive des Videokunst-Pioniers Nam June Paik im Jahr 1999.
Am 23. September verabschiedet sich Wulf Herzogenrath offiziell von der Kunsthalle Bremen. Ab 15 Uhr findet hier ein Empfang für die Mitglieder, Freunde und Bürger statt. Am gleichen Tag wird er zudem mit der Bremischen Medaille für Kunst und Wissenschaft ausgezeichnet. Mit der Auszeichnung werden die großen Verdienste gewürdigt, die sich Herzogenrath als Kunsthistoriker und Kurator um die Kunsthalle und um die Kultur in Bremen erworben hat. Er gilt zudem als einer der führenden Fachleute für Videokunst und Videoinstallationen. Als prägende Persönlichkeit der Freien Hansestadt Bremen hat Herzogenrath weit über die Landesgrenzen hinaus einen Ruf erworben.
Im November tritt dann Dr. Christoph Grunenberg die Nachfolge als Direktor der Kunsthalle Bremen an.
(Foto: Harald Rehling)