Die Kunsthalle

Kunsthalle Bremen

Tradition und Moderne

Vor über 160 Jahren wurde die Kunsthalle Bremen unweit des Bremer Marktplatzes erbaut, als erstes eigenständiges Haus für eine bürgerliche Sammlung in Deutschland. Noch heute wird sie privat getragen durch den Kunstverein in Bremen und gehört mittlerweile zu den bedeutendsten und schönsten Museen in Europa, deren vielfältige Sammlung Kunstwerke aus sieben Jahrhunderten umspannt. Als lebendiger Bestandteil der Kulturlandschaft sieht sich das Museum nicht nur als Ausstellungshaus, sondern auch als Ort der Begegnung und Auseinandersetzung mit aktuellen Themen und Entwicklungen.

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Nach einer substantiellen Erweiterung und Renovierung ist die Kunsthalle Bremen nicht nur technisch auf dem neuesten Stand, sie demonstriert auch durch die Architektur eine programmatische Verbindung von Vergangenheit und Gegenwart. Der klassizistische Ursprungsbau von 1849 mit seiner Erweiterung von 1902 erhielt im Jahr 2011 zwei zeitgenössische Seitenflügel, die die Symmetrie der ursprünglichen Architektur betonen. Zurückhaltend modern bieten die Anbauten hervorragende Sammlungs- und Ausstellungsgalerien sowie ansprechende Räume für Veranstaltungen, Atelier- und Seminarräume, Werkstätten und Depots. Sie verkörpern die produktive Verbindung von Tradition und Innovation, die die Kunsthalle Bremen bis heute auszeichnet.

Die Sammlung

Von Dürer über Monet und Picasso bis zu Turrell – über 600 Jahre Kunstgeschichte an einem Ort

Merry-Joseph Blondel, Familienbildnis, 1813, Kunsthalle Bremen – Der Kunstverein in Bremen / Foto: Lars Lohrisch

Im Laufe der fast 200-jährigen Geschichte von Kunstverein und Kunsthalle entstanden eine Sammlung hervorragender Gemälde und Skulpturen sowie eines der größten und bedeutendsten Kupferstichkabinette in Deutschland: eine Sammlung, die durch den bürgerlichen Charakter des Kunstvereins und die Handelstradition Bremens geprägt wurde.

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Bibliothek

Bereits seit der Errichtung des ersten Museumsgebäudes im Jahres 1849 besitzt die Kunsthalle Bremen eine eigene kunstwissenschaftliche Fachbibliothek mit einem Bestand von knapp 95.000 Bänden.

Neben einer umfangreichen Sammlung an Werkverzeichnissen, Auktions-, Ausstellungs- und Sammlungskatalogen besitzt die Bibliothek der Kunsthalle eine große Sammlung illustrierter Bücher des 15. bis 20. Jahrhunderts. Ein Teil der Bestände dieser Präsenzbibliothek sind über einen öffentlich zugänglichen Online-Katalog (OPAC) zugänglich und recherchierbar.

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Die Benutzung der Bibliothek ist zu diesen Zeiten nach vorheriger Anmeldung möglich:
Di bis Do 10 – 17 Uhr
Fr 10 – 16 Uhr

Ansprechpartner/innen:

Kevin Steven Fickert (Bibliothek)
+49 (0)421-32 908 390