Patrycja de Bieberstein Ilgner
Bereits die erste große Anerkennung des Künstlers Wols (Wolfgang Schulze) wurde durch das Auftauchen zahlreicher Fälschungen auf dem Kunstmarkt ab 1958 nachhaltig gehemmt. Seither werfen diese einen dunklen Schatten auf sein Gesamtwerk: Weder wurde das OEuvre in seiner vollständigen Bandbreite erschlossen und rezipiert, noch liegt ein verbindliches Werkverzeichnis vor. Und bis heute werden Fälschungen als Originale auf Ausstellungen präsentiert. Begleitet von konkreten Werkbeispielen über die Vorgehensweisen der Nachahmer erläutert der Vortrag, wie die ersten Wols-Fälschungen in Umlauf kamen und welche Folgen das für die Werkrezeption bis heute hat.
Hinweis: Am Dienstag, den 16. Juli, hält Dr. Ewald Rathke aus Frankfurt einen Vortrag zum aktuellen Stand der Wols-Forschung. Nähere Informationen entnehmen Sie bitte unserem Programm Juli bis September 2013.
Kosten: Eintritt