Die französische Malerei des 19. Jahrhunderts gehört zu den Haupt-Sammlungsgebieten der Kunsthalle Bremen. Im Rahmen eines von der Getty Foundation geförderten Projektes haben Dr. Dorothee Hansen, stellvertretende Direktorin und Kustodin der Kunsthalle Bremen, und Dr. Henrike Holsing nun einen wissenschaftlichen Bestandskatalog dieses wichtigen Sammlungsbereiches erarbeitet.
Ein von der Nicolaus-Schilling-Stiftung finanziell unterstütztes Forschungsprojekt der Kunsthalle Bremen befasst sich seit 2008 mit der wissenschaftlichen Erfassung der zwischen 1880 und 1950 entstandenen Werke von Bremer Künstlern in der Sammlung.
Seit 1932 hat die Kunsthalle Bremen insgesamt 57 Gemälde und 647 Arbeiten auf Papier sowie zwei Skulpturen erworben, die aus den Sammlungen von Arnold Blome, Heinrich Glosemeyer und Hugo Oelze stammen. Diese Ankäufe, Schenkungen und Vermächtnisse sind Untersuchungsgegenstand des Forschungsprojekts, das von der Arbeitsstelle für Provenienzforschung Berlin finanziert wird. Neben der Provenienzrecherche bietet das Projekt ganz neue Erkenntnisse zum Kunsthandel und dem Sammeln in Bremen während des 2. Weltkrieges und in der Nachkriegszeit.