Pressematerial: Der blinde Fleck

Der blinde Fleck. Bremen und die Kunst in der Kolonialzeit
5. August bis 19. November 2017

Die Hansestadt Bremen war im 19. und frühen 20. Jahrhundert ein blühendes Zentrum des schnell wachsenden internationalen Handels. Dabei profitierte sie sowohl von kolonialer Expansion als auch von der massenhaften Auswanderung nach Übersee. Auch im 1823 gegründeten Kunstverein in Bremen haben diese globalen Verflechtungen Spuren hinterlassen. Bis heute blieben sie jedoch unentdeckt. Ein von der Kulturstiftung des Bundes gefördertes Forschungs- und Ausstellungsprojekt widmet sich nun erstmals der Erforschung dieser historischen Bezüge.

Pressemitteilung "Der blinde Fleck" (PDF / 464 KB)

Pressemitteilung Hew Locke im Rathaus (PDF / 180 KB)

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Anonym, Japan 19. Jh., Blonde Europäerin mit Hut und Blumen
Anonym, Japan 19. Jh., Blonde Europäerin mit Hut und Blumen
Fritz Behn, Stehender Massai, 1910, © VG Bild-Kunst, Bonn 2017
Fritz Behn, Stehender Massai, 1910, © VG Bild-Kunst, Bonn 2017
Paul Gauguin, Maske einer Tahitianerin
Paul Gauguin, Maske einer Tahitianerin
Katsushika Hokusai, Der Berg Fuji in einer Teeplantage in Katakura, 1830–31
Katsushika Hokusai, Der Berg Fuji in einer Teeplantage in Katakura, 1830–31
Paula Modersohn-Becker, Stillleben mit Äpfeln und Bananen, 1905
Paula Modersohn-Becker, Stillleben mit Äpfeln und Bananen, 1905
Emil Nolde, Kopf eines Eingeborenen von vorne, 1913/14 (in der Ausstellung angegeben als Kopf eines E*********** von vorne),  © Nolde Stiftung Seebüll
Emil Nolde, Kopf eines Eingeborenen von vorne, 1913/14 (in der Ausstellung angegeben als Kopf eines E*********** von vorne), © Nolde Stiftung Seebüll
Max Pechstein, Begegnung, 1918, © 2017 Pechstein Hamburg / Tökendorf
Max Pechstein, Begegnung, 1918, © 2017 Pechstein Hamburg / Tökendorf
Postkarte des ehemaligen „Kolonial-Ehrenmals“ in Bremen, vor 1945, Sammlung Joachim Zeller
Postkarte des ehemaligen „Kolonial-Ehrenmals“ in Bremen, vor 1945, Sammlung Joachim Zeller
Unbekannter Künstler, Nigeria, Queen Victoria, um 1900, Völkerkundemuseum Hamburg
Unbekannter Künstler, Nigeria, Queen Victoria, um 1900, Völkerkundemuseum Hamburg
Künstler/in unbekannt, Kamerun, Händler mit Zylinder, Übersee-Museum Bremen
Künstler/in unbekannt, Kamerun, Händler mit Zylinder, Übersee-Museum Bremen
Kolonialwarenverpackungen der Bremer Firmen Westhop, F. Olop & Co. und GEG Metall, Übersee-Museum Bremen
Kolonialwarenverpackungen der Bremer Firmen Westhop, F. Olop & Co. und GEG Metall, Übersee-Museum Bremen
Bernd Steiner, Plakat des Norddeutschen Lloyd, ca. 1927, Deutsches Schifffahrtsmuseum Bremerhaven
Bernd Steiner, Plakat des Norddeutschen Lloyd, ca. 1927, Deutsches Schifffahrtsmuseum Bremerhaven
Hugo Feldtmann, Plakat Lloydreisen nach dem Süden, um 1935, Deutsches Schifffahrtsmuseum Bremerhaven
Hugo Feldtmann, Plakat Lloydreisen nach dem Süden, um 1935, Deutsches Schifffahrtsmuseum Bremerhaven
Plakat Bremen, der Schlüssel zu den Ozeanen, um 1935, Deutsches Schifffahrtsmuseum Bremerhaven
Plakat Bremen, der Schlüssel zu den Ozeanen, um 1935, Deutsches Schifffahrtsmuseum Bremerhaven
Ngozi Schommers, Detail aus (Un)Framed Narratives, 2017, © Ngozi Schommers
Ngozi Schommers, Detail aus (Un)Framed Narratives, 2017, © Ngozi Schommers
Hew Locke, Cui Bono, 2017, © the artist and courtesy Hales Gallery, London / VG Bild-Kunst, Bonn 2017
Hew Locke, Cui Bono, 2017, © the artist and courtesy Hales Gallery, London / VG Bild-Kunst, Bonn 2017
Hew Locke, Cui Bono, 2017, Installationsansicht Rathaus Bremen,  © the artist and courtesy Hales Gallery, London / VG Bild-Kunst, Bonn 2017, Foto: Senatspressestelle
Hew Locke, Cui Bono, 2017, Installationsansicht Rathaus Bremen, © the artist and courtesy Hales Gallery, London / VG Bild-Kunst, Bonn 2017, Foto: Senatspressestelle
Hew Locke und seine Arbeit Cui Bono, 2017, im Rathaus Bremen,  © the artist and courtesy Hales Gallery, London / VG Bild-Kunst, Bonn 2017, Foto: Senatspressestelle
Hew Locke und seine Arbeit Cui Bono, 2017, im Rathaus Bremen, © the artist and courtesy Hales Gallery, London / VG Bild-Kunst, Bonn 2017, Foto: Senatspressestelle