Digitalisierung
Digitale Erschließung der Sammlung
Um die umfangreiche und vielfältige Sammlung sichtbar sowie für die wissenschaftliche Recherche zugänglich zu machen, werden die Werke sukzessive digitalisiert, mit zahlreichen Angaben in der Museumsdatenbank erfasst und anschließend im Online-Katalog veröffentlicht.
Bereits 2013 hat die Kunsthalle Bremen ihre Sammlungs-Datenbank erstmals online gestellt und den Bestand an Gemälden und Skulpturen veröffentlicht. Anschließend wurde mit einem umfassenden Projekt zur digitalen Erschließung des gesamten Bestandes des Kupferstichkabinetts (mehr als 200.000 Blatt Handzeichnungen und druckgraphischen Blätter) begonnen.
ZumOnline-Katalog
Digitale Erschließung des Kupferstichkabinetts
Die Werke auf Papier des 15. bis 21. Jahrhunderts werden in die bestehende öffentlich zugängliche Onlinedatenbank der Kunsthalle aufgenommen und sukzessive veröffentlicht. Die Digitalisierung soll diese Meisterwerke für die breite Öffentlichkeit sichtbar und sie für die internationale, wissenschaftliche Recherche zugänglich machen. Außerdem werden die Bestände über das Graphikportal, die Deutsche Digitale Bibliothek und die Europeana national und international vernetzt, um einen sammlungsübergreifenden Zugriff zu ermöglichen.
Im Rahmen der Digitalisierungsprojekte werden von den Werken zunächst digitale Aufnahmen erstellt. Diese werden anschließend in der Museumsdatenbank mit den technischen Angaben wie Namen der Künstler*innen, Titel, Maße und Technik so vollständig wie möglich, mit alten und neuen Zuschreibungen sowie ihrer Objektbiographie mit Erwerbsdatum und Vorbesitzer*innen erfasst. Mehr als die Hälfte der Werke werden im Zuge dieser Projekte erstmals systematisch erschlossen. Die in der Datenbank zusammengetragenen Informationen werden mit Schlagworten und Normdaten angereichert und so für die Suche optimiert. Sie sind die Grundlage für die spätere Online-Veröffentlichung.
Das Kupferstichkabinett

Digitalisierung im Kupferstichkabinett (Foto: Karen Blindow)