Der Dackel Eine Ikone geht Gassi 31.10.2026 – 28.03.2027
Der Dackel. Eine Ikone geht Gassi
Einst als kurzbeiniger Tiefbauexperte für die Jagd auf den Dachs gezüchtet, hat sich der Dackel buchstäblich hochgearbeitet. Vom Underdog zum Star! Heute ist er ein unwiderstehlicher Sympathieträger und eine ikonische Figur. Humorvoll und kritisch wird die Ausstellung mit rund 100 hochkarätigen historischen und aktuellen Werken dem Dackel folgen. Neben Malerei, Zeichnung, Photographie, Video, Installation und Performance gibt es Seitensprünge in Populärkulturelles, zum Deko- und Spielzeugdesign – und bei all dem auch den Versuch, die Perspektive des Dackels selbst einzunehmen.
Ob als biedermeierliches Wohnaccessoire, als Wackeldackel auf der Hutablage oder als geringeltes Olympia-Maskottchen Waldi – der Dackel prägt das Bild vom Deutschen. International ist er als Sausage Dog oder Wiener Dog im Rampenlicht. Künstler*innen überzeugt seine radikal formvollendete Figur. Sein notorischer Blick von unten, seine Unangepasstheit und sein Hang zum Müßiggang machen ihn zu einer wahren Identifikationsfigur. Noch dazu ist er der clevere Komiker unter den Hunden.
Das Who’s Who der westlichen Kunstgeschichte liebt den Dackel. Pablo Picasso und sein Atelierdackel Lump wurden durch die Photographien von David Douglas Duncan zu einem unvergesslichen Gespann, für Andy Warhol ist Dachshund Archie ein Alter Ego, David Hockney erzählt mit seinen Gemälden von Stanley und Boodgie eine fast filmisch anmutende Hommage seiner dösenden Dackel. Max Liebermann, Otto Dix, Pierre Bonnard oder auch die legendäre Tierphotographin Ylla waren Dackelfans. In der internationalen Gegenwartskunst sind es heute unter anderem Rosemarie Trockel, Paloma Varga Weisz oder Elina Brotherus, deren Dackel uns zu denken geben.
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