Mitgliederakademie

In der exklusiven Mitgliederakademie haben Sie sowohl die Möglichkeit, Ihre kunsthistorischen Kenntnisse nach einem strukturierten Lehrplan zu vertiefen, als auch beim Besuch von Einzelveranstaltungen punktuell völlig neue Perspektiven kennen zu lernen. Neben der fortlaufenden Reihe des Kunstgeschichte-Seminars gibt es zudem Einführungen und Tagesseminare zu aktuellen Ausstellungen in der Kunsthalle und andernorts. Dozentinnen in der Mitglieder-Akademie sind die Bremer Kunsthistorikerinnen Dr. Katharina Erling, Dr. Alice Gudera und Dr. Katerina Vatsella.

Teilnahmebedingungen:
Alle Veranstaltungen der Mitgliederakademie können unabhängig voneinander gebucht werden und sind exklusiv den Mitgliedern des Kunstvereins in Bremen vorbehalten.

Die Teilnehmerzahl der Veranstaltungen ist begrenzt, bitte melden Sie sich rechtzeitig an.

 

Mai 2019
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August 2019
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Zu Ihrer Auswahl finden in diesem Monat keine Veranstaltungen (mehr) statt.

25 Samstag
11:00 - 15:00 / 25.5.

Seminarreihe für Mitglieder

Die Farben der Kunst
Teil II: Rot - Farbe der Leidenschaft

Dr. Alice Gudera

Rot ist in fast allen Kulturen der erste überlieferte Farbname – und zugleich der stärkste Farbeindruck. Rot steht für Leben und Liebe, aber auch für Leidenschaft und Aggression, Blut und Tod. Nicht umsonst gilt Rot als „Königin der Farben“; das Purpur etwa, gewonnen aus dem Sekret der gleichnamigen Schnecke, galt in der Antike aufgrund seiner Kostbarkeit als Farbe des Herrschers. So spannt sich unser Bogen von der antiken Kaisertoga, berühmten Porphyrbildnissen, mittelalterlichen Buchmalereien über Rembrandts in tiefem Rot gemalte „Judenbraut“, dem „Roten Atelier“ von Henri Matisse und Barnett Newmans „Who is afraid of red, yellow and blue“ bis zur zeitgenössischen Kunst.
Das Seminar findet in der Sammlung sowie im Veranstaltungsraum
statt.

Zu Ihrer Auswahl finden in diesem Monat keine Veranstaltungen (mehr) statt.

15 Samstag
11:00 - 15:00 / 15.6.

Tagesseminar für Mitglieder

Max Slevogt und der deutsche Impressionismus

Dr. Katharina Erling

Max Slevogt (1868-1932) zählt mit Max Liebermann und Lovis Corinth zu den Hauptvertretern des deutschen Impressionismus. Sein Geburtstag jährte sich am 8. Oktober 2018 zum 150. Mal. Aus diesem Anlass wollen wir den Blick auf den umfangreichen Bestand an Werken von Max Slevogt in der eigenen Sammlung richten: Die Direktoren der Bremer Kunsthalle, angefangen mit Gustav Pauli und seinem Nachfolger Emil Waldmann, bauten bereits seit 1907 bis zum Ankauf der Papageienallee von Max Liebermann im Jahr 1955 durch Günter Busch einen Schwerpunkt der Sammlung mit Meisterwerken des deutschen Impressionismus auf. Die Kunsthalle Bremen war das erste deutsche Museum, das Slevogt umfangreich ankaufte und besaß 1923 die beste öffentliche Slevogt Sammlung. Heute vereint die Sammlung 10 Gemälde, 11 Aquarelle, 14 Zeichnungen, etwa 500 grafische Blätter sowie 5 Mappenwerke und illustrierte Bücher des Künstlers. 1927 malte Slevogt auf Vermittlung von Emil Waldmann sogar einen Saal im Bremer Ratskeller mit Motiven nach Wilhelm Hauff aus. Das Seminar wird zunächst Max Slevogt als Maler und Graphiker und die verschiedenen Stationen seiner Entwicklung vorstellen: die ersten Jahren als Historien- und Porträtmaler in München, die Wende zur Freilichtmalerei unter dem Einfluss des französischen Impressionismus bis zu den lichtdurchfluteten Landschaften der späten Jahre in seiner pfälzischen Heimat. In der Berliner Kunstkritik wurde Slevogt einst als „König der Illustration“ gefeiert. Als Zeichner, Graphiker und Illustrator steht Slevogt in einer Reihe mit den großen Schwarz-Weiß Künstlern von Dürer über Rembrandt und Goya bis zu Dix. So wollen wir das vielseitige Talent Max Slevogts anhand der herausragenden Bremer Bestände näher kennenlernen. Der Blick auf seine Zeitgenossen Max Liebermann, Lovis Corinth und andere in der Sammlung wird das Verständnis für die Eigenart des deutschen Impressionismus vertiefen.

Zu Ihrer Auswahl finden in diesem Monat keine Veranstaltungen (mehr) statt.

07 Sonntag
11:00 - 12:30 / 7.7.

Mitgliederakademie: Einführung

Karin Kneffel. Still

Dr. Alice Gudera

Die in Kooperation zwischen der Kunsthalle Bremen und dem Museum Frieder Burda in  Baden-Baden gezeigte Ausstellung stellt in einer beeindruckenden Werkauswahl die Künstlerin Karin Kneffel (*1957 in Marl) vor, die zu den zentralen Vertreterinnen der zeitgenössischen Malerei gehört. Bekanntheit erlangte sie in ihrem Frühwerk mit der realistischen Darstellung von überdimensionierten Früchten und einer Werkserie von in Nahsicht abgebildeten Tierportraits. Seit vielen Jahren beschäftigt sie sich nun mit komplexen Raum- und Zeitschichtungen und blickt mit mehrdeutigen Wahrnehmungs- und Bildstrategien auf die Kunst- und Architekturgeschichte. Die Ausstellung zeigt Kneffels künstlerische Entwicklung von den frühen 1990er-Jahren bis in die Gegenwart und umfasst monumentale Gemälde wie auch grafische Arbeiten.
Karin Kneffel studierte an der Kunstakademie Düsseldorf, wo sie Meisterschülerin von Gerhard Richter war. Von 2000 bis 2008 lehrte sie als Professorin für Malerei an der Hochschule für Künste in Bremen. Seither ist sie Professorin an der Akademie der bildenden Künste in München. Die Werke von Karin Kneffel finden sich in Sammlungen wie dem Landesmuseum Bonn, dem Kunstmuseum Bremerhaven, dem Museum Frieder Burda, zahlreichen internationalen Galerien sowie Privatsammlungen.

14 Sonntag
11:00 - 15:00 / 14.7.

Mitgliederakademie: Tagesseminarreihe

Die Farben der Kunst
Teil II: Rot - Farbe der Leidenschaft

Dr. Alice Gudera

Rot ist in fast allen Kulturen der erste überlieferte Farbname – und zugleich der stärkste Farbeindruck. Rot steht für Leben und Liebe, aber auch für Leidenschaft und Aggression, Blut und Tod. Nicht umsonst gilt Rot als „Königin der Farben“; das Purpur etwa, gewonnen aus dem Sekret der gleichnamigen Schnecke, galt in der Antike aufgrund seiner Kostbarkeit als Farbe des Herrschers. So spannt sich unser Bogen von der antiken Kaisertoga, berühmten Porphyrbildnissen, mittelalterlichen Buchmalereien über Rembrandts in tiefem Rot gemalte Judenbraut, dem Roten Atelier von Henri Matisse und Barnett Newmans Who is afraid of red, yellow and blue bis zur zeitgenössischen Kunst.

Zu Ihrer Auswahl finden in diesem Monat keine Veranstaltungen (mehr) statt.

03 Samstag
11:00 - 12:30 / 3.8.

Mitgliederakademie: Kunstgeschichteseminar

Vom Mittelalter in die Gegenwart - Die Kunst des Barock
Ein Überblick

Dr. Katerina Vatsella

Im Anschluss an Teil II: Die Kunst der Renaissance führt Sie Dr. Katerina Vatsella in das Zeitalter des Barock ein, indem sie die wesentlichen Merkmale und Entwicklungen in der Bildenden Kunst und auch in der Architektur dieses Zeitalters aufzeigt. Dazu gehört sowohl die Strukturierung von Bildkompositionen durch starke Diagonalen, intensive Hell-Dunkel-Kontraste, theatralische Inszenierung von Rang und Macht und eine suggestive, stimmungsvolle Auseinandersetzung mit der Natur als auch die dynamische Gestaltung von Architektur, von Fassaden und Innenräumen. Vor allem in den prachtvollen Bauvorhaben dieser Zeit fügten sich wie in einem Gesamtkunstwerk Gartenbaukunst, Skulptur, Wand- und Deckengemälde sowie monumentale Leinwandmalerei ein.
Das Seminar bietet Informationen über allgemeine geistesgeschichtliche und historische Hintergründe. Es veranschaulicht zudem die Bildkonzeptionen und Stilmerkmale barocker Kunst anhand von Lichtbildern.

Termine:
3.8. Das Zeitalter des Barock - Ein Überblick
10.8. Gattungen und Themen Barocker Malerei
17.8. Das Stillleben, eine barocke Spezialität
24.8. Barocke Kunstwerke in der Sammlung der Kunsthalle


10 Samstag
11:00 - 12:30 / 10.8.

Mitgliederakademie: Kunstgeschichteseminar

Vom Mittelalter in die Gegenwart - Die Kunst des Barock
Gattungen und Themen Barocker Malerei

Dr. Katerina Vatsella

Im Anschluss an Teil II: Die Kunst der Renaissance führt Sie Dr. Katerina Vatsella in das Zeitalter des Barock ein, indem sie die wesentlichen Merkmale und Entwicklungen in der Bildenden Kunst und auch in der Architektur dieses Zeitalters aufzeigt. Dazu gehört sowohl die Strukturierung von Bildkompositionen durch starke Diagonalen, intensive Hell-Dunkel-Kontraste, theatralische Inszenierung von Rang und Macht und eine suggestive, stimmungsvolle Auseinandersetzung mit der Natur als auch die dynamische Gestaltung von Architektur, von Fassaden und Innenräumen. Vor allem in den prachtvollen Bauvorhaben dieser Zeit fügten sich wie in einem Gesamtkunstwerk Gartenbaukunst, Skulptur, Wand- und Deckengemälde sowie monumentale Leinwandmalerei ein.
Das Seminar bietet Informationen über allgemeine geistesgeschichtliche und historische Hintergründe. Es veranschaulicht zudem die Bildkonzeptionen und Stilmerkmale barocker Kunst anhand von Lichtbildern.

Termine:
3.8. Das Zeitalter des Barock - Ein Überblick
10.8. Gattungen und Themen Barocker Malerei
17.8. Das Stillleben, eine barocke Spezialität
24.8. Barocke Kunstwerke in der Sammlung der Kunsthalle


17 Samstag
11:00 - 12:30 / 17.8.

Mitgliederakademie: Kunstgeschichteseminar

Vom Mittelalter in die Gegenwart - Die Kunst des Barock
Das Stillleben, eine barocke Spezialität

Dr. Katerina Vatsella

Im Anschluss an Teil II: Die Kunst der Renaissance führt Sie Dr. Katerina Vatsella in das Zeitalter des Barock ein, indem sie die wesentlichen Merkmale und Entwicklungen in der Bildenden Kunst und auch in der Architektur dieses Zeitalters aufzeigt. Dazu gehört sowohl die Strukturierung von Bildkompositionen durch starke Diagonalen, intensive Hell-Dunkel-Kontraste, theatralische Inszenierung von Rang und Macht und eine suggestive, stimmungsvolle Auseinandersetzung mit der Natur als auch die dynamische Gestaltung von Architektur, von Fassaden und Innenräumen. Vor allem in den prachtvollen Bauvorhaben dieser Zeit fügten sich wie in einem Gesamtkunstwerk Gartenbaukunst, Skulptur, Wand- und Deckengemälde sowie monumentale Leinwandmalerei ein.
Das Seminar bietet Informationen über allgemeine geistesgeschichtliche und historische Hintergründe. Es veranschaulicht zudem die Bildkonzeptionen und Stilmerkmale barocker Kunst anhand von Lichtbildern.

Termine:
3.8. Das Zeitalter des Barock - Ein Überblick
10.8. Gattungen und Themen Barocker Malerei
17.8. Das Stillleben, eine barocke Spezialität
24.8. Barocke Kunstwerke in der Sammlung der Kunsthalle


24 Samstag
11:00 - 12:30 / 24.8.

Mitgliederakademie: Kunstgeschichteseminar

Vom Mittelalter in die Gegenwart - Die Kunst des Barock
Barocke Kunstwerke in der Sammlung der Kunsthalle

Dr. Katerina Vatsella

Im Anschluss an Teil II: Die Kunst der Renaissance führt Sie Dr. Katerina Vatsella in das Zeitalter des Barock ein, indem sie die wesentlichen Merkmale und Entwicklungen in der Bildenden Kunst und auch in der Architektur dieses Zeitalters aufzeigt. Dazu gehört sowohl die Strukturierung von Bildkompositionen durch starke Diagonalen, intensive Hell-Dunkel-Kontraste, theatralische Inszenierung von Rang und Macht und eine suggestive, stimmungsvolle Auseinandersetzung mit der Natur als auch die dynamische Gestaltung von Architektur, von Fassaden und Innenräumen. Vor allem in den prachtvollen Bauvorhaben dieser Zeit fügten sich wie in einem Gesamtkunstwerk Gartenbaukunst, Skulptur, Wand- und Deckengemälde sowie monumentale Leinwandmalerei ein.
Das Seminar bietet Informationen über allgemeine geistesgeschichtliche und historische Hintergründe. Es veranschaulicht zudem die Bildkonzeptionen und Stilmerkmale barocker Kunst anhand von Lichtbildern.

Termine:
3.8. Das Zeitalter des Barock - Ein Überblick
10.8. Gattungen und Themen Barocker Malerei
17.8. Das Stillleben, eine barocke Spezialität
24.8. Barocke Kunstwerke in der Sammlung der Kunsthalle


31 Samstag
11:00 - 15:00 / 31.8.

Mitgliederakademie: Seminarreihe

Die Farben der Kunst
Teil III: Gold und Gelb - Göttliches Licht und menschlicher Wahn

Dr. Alice Gudera

So wie der Goldgrund im Mittelalter Sinnbild des immateriellen göttlichen Lichts war, so steht in der Neuzeit die Farbe Gelb, später auch das Orange, meist für Licht, Energie und Spiritualität. Beispiele hierfür finden sich in der Malerei von Rembrandt über Turner und Van Gogh bis zu Joseph Beuys. Ebenso alt ist freilich auch die Verwendung des Gelb als Mittel der Ausgrenzung – etwa der Hexen oder der Juden – als Zeichen von Verrat, Krankheit und Wahnsinn.

Zu Ihrer Auswahl finden in diesem Monat keine Veranstaltungen (mehr) statt.

03 Dienstag
19:00 - 20:30 / 3.9.

Mitgliederakademie: Einführung

Jeder Mensch ein Kosmos. Selbstporträts und Beziehungsbilder

Dr. Alice Gudera

Die Sonderausstellung im Kupferstichkabinett gewährt mit einer  Vielzahl von bedeutenden Zeichnungen und Druckgraphiken aus dem Bestand der Kunsthalle Bremen  höchst unterschiedliche Einblicke in das Selbstporträt von Albrecht Dürer über Rembrandt bis Richard Hamilton einerseits sowie in künstlerische Darstellungen verschiedenartiger  Beziehungen des Menschen mit anderen.  Bei  den Werken, in denen es um diese soziale Verbindung mit dem Gegenüber geht, liegt der Schwerpunkt auf der Urgemeinschaft zwischen  Mutter und Kind. Über berühmte und berührende  Bespiele  der Muttergottes aus dem 15. Jahrhundert führt uns die Betrachtung zu so wegweisenden Künstlerinnen und Künstlern wie Jean-Auguste Renoir, Max Pechstein,  Käthe Kollwitz und Paula Modersohn-Becker.

07 Samstag
11:00 - 12:30 / 7.9.

Mitgliederakademie: Kunstgeschichteseminar

Vom Mittelalter in die Gegenwart - Die Kunst des Klassizismus
Einführung Klassizistische Architektur

Dr. Alice Gudera

„Der einzige Weg für uns groß, ja, wenn es möglich ist, unnachahmlich zu werden, ist die Nachahmung der Alten.“ Diese 1755 formulierte Maxime des deutschen Archäologen Johann Joachim Winckelmann (1717–1768) markiert den Durchbruch zu einer bedeutenden Neuorientierung in Kunst und Gesellschaft, bei der die Nachahmung des klassischen Altertums zum Programm wurde. Sie ist untrennbar mit der Erforschung der antiken Stätten einhergegangen: Ab 1711 hatte man begonnen Herculaneum, ab 1733 Pompeji auszugraben. 1751–55 wurden erstmals die antiken Tempel in Athen vermessen. Im Geist der Aufklärung entdeckte man die Größe der antiken Kunst mit ihren edlen und klaren Formen neu und suchte damit ein Gegenmodell zum Barock, dessen verspielten Pomp man mit feudalistischen Herrschaftssystemen assoziierte. Im Seminar werden die bedeutenden Denkmäler der klassizistischen Architektur in England, Frankreich und Deutschland behandelt. Wir lernen die eindrucksvollen Ausformungen des Klassizismus in der Skulptur und im Möbel kennen und werden bei der Malerei schließlich dazu kommen, wie Klassizismus und Romantik sehr bald ineinander übergehen.

Termine:
7.9. Einführung Klassische Architektur
14.9. Skulptur
21.9. Möbel, Kunsthandwerk
28.9. Malerei

14 Samstag
11:00 - 12:30 / 14.9.

Mitgliederakademie: Kunstgeschichteseminar

Vom Mittelalter in die Gegenwart - Die Kunst des Klassizismus
Skulptur

Dr. Alice Gudera

„Der einzige Weg für uns groß, ja, wenn es möglich ist, unnachahmlich zu werden, ist die Nachahmung der Alten.“ Diese 1755 formulierte Maxime des deutschen Archäologen Johann Joachim Winckelmann (1717–1768) markiert den Durchbruch zu einer bedeutenden Neuorientierung in Kunst und Gesellschaft, bei der die Nachahmung des klassischen Altertums zum Programm wurde. Sie ist untrennbar mit der Erforschung der antiken Stätten einhergegangen: Ab 1711 hatte man begonnen Herculaneum, ab 1733 Pompeji auszugraben. 1751–55 wurden erstmals die antiken Tempel in Athen vermessen. Im Geist der Aufklärung entdeckte man die Größe der antiken Kunst mit ihren edlen und klaren Formen neu und suchte damit ein Gegenmodell zum Barock, dessen verspielten Pomp man mit feudalistischen Herrschaftssystemen assoziierte. Im Seminar werden die bedeutenden Denkmäler der klassizistischen Architektur in England, Frankreich und Deutschland behandelt. Wir lernen die eindrucksvollen Ausformungen des Klassizismus in der Skulptur und im Möbel kennen und werden bei der Malerei schließlich dazu kommen, wie Klassizismus und Romantik sehr bald ineinander übergehen.

Termine:
7.9. Einführung Klassische Architektur
14.9. Skulptur
21.9. Möbel, Kunsthandwerk
28.9. Malerei

21 Samstag
11:00 - 12:30 / 21.9.

Mitgliederakademie: Kunstgeschichteseminar

Vom Mittelalter in die Gegenwart - Die Kunst des Klassizismus
Möbel, Kunsthandwerk

Dr. Alice Gudera

„Der einzige Weg für uns groß, ja, wenn es möglich ist, unnachahmlich zu werden, ist die Nachahmung der Alten.“ Diese 1755 formulierte Maxime des deutschen Archäologen Johann Joachim Winckelmann (1717–1768) markiert den Durchbruch zu einer bedeutenden Neuorientierung in Kunst und Gesellschaft, bei der die Nachahmung des klassischen Altertums zum Programm wurde. Sie ist untrennbar mit der Erforschung der antiken Stätten einhergegangen: Ab 1711 hatte man begonnen Herculaneum, ab 1733 Pompeji auszugraben. 1751–55 wurden erstmals die antiken Tempel in Athen vermessen. Im Geist der Aufklärung entdeckte man die Größe der antiken Kunst mit ihren edlen und klaren Formen neu und suchte damit ein Gegenmodell zum Barock, dessen verspielten Pomp man mit feudalistischen Herrschaftssystemen assoziierte. Im Seminar werden die bedeutenden Denkmäler der klassizistischen Architektur in England, Frankreich und Deutschland behandelt. Wir lernen die eindrucksvollen Ausformungen des Klassizismus in der Skulptur und im Möbel kennen und werden bei der Malerei schließlich dazu kommen, wie Klassizismus und Romantik sehr bald ineinander übergehen.

Termine:
7.9. Einführung Klassische Architektur
14.9. Skulptur
21.9. Möbel, Kunsthandwerk
28.9. Malerei

28 Samstag
11:00 - 12:30 / 28.9.

Mitgliederakademie: Kunstgeschichteseminar

Vom Mittelalter in die Gegenwart - Die Kunst des Klassizismus
Malerei

Dr. Alice Gudera

„Der einzige Weg für uns groß, ja, wenn es möglich ist, unnachahmlich zu werden, ist die Nachahmung der Alten.“ Diese 1755 formulierte Maxime des deutschen Archäologen Johann Joachim Winckelmann (1717–1768) markiert den Durchbruch zu einer bedeutenden Neuorientierung in Kunst und Gesellschaft, bei der die Nachahmung des klassischen Altertums zum Programm wurde. Sie ist untrennbar mit der Erforschung der antiken Stätten einhergegangen: Ab 1711 hatte man begonnen Herculaneum, ab 1733 Pompeji auszugraben. 1751–55 wurden erstmals die antiken Tempel in Athen vermessen. Im Geist der Aufklärung entdeckte man die Größe der antiken Kunst mit ihren edlen und klaren Formen neu und suchte damit ein Gegenmodell zum Barock, dessen verspielten Pomp man mit feudalistischen Herrschaftssystemen assoziierte. Im Seminar werden die bedeutenden Denkmäler der klassizistischen Architektur in England, Frankreich und Deutschland behandelt. Wir lernen die eindrucksvollen Ausformungen des Klassizismus in der Skulptur und im Möbel kennen und werden bei der Malerei schließlich dazu kommen, wie Klassizismus und Romantik sehr bald ineinander übergehen.

Termine:
7.9. Einführung Klassische Architektur
14.9. Skulptur
21.9. Möbel, Kunsthandwerk
28.9. Malerei

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Mitgliederakademie Frühjahr 2019
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