Vorträge

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12 Dienstag
19:30 - 21:00 / 12.2.

Vortragsreihe

Teil III: Andersen in Istanbul. Federzeichnungen und aktuelle Fotografien

Prof. Dr.-Ing Muhlis Kenter und Detlef Stein

Der andere Andersen und seine vielfältigen Bezüge auf unsere kulturelle Gegenwart sowie seine Rezeption in den unterschiedlichen kulturellen Genres sind Anknüpfungspunkte unserer Vortragsreihe, die wissenschaftlichen Anspruch, Aha-Erlebnisse und Unterhaltung im besten Sinne miteinander verbindet.

Teil I: Der andere Andersen
Dr. Anne Buschhoff und Detlef Stein
Teil II: Wenn Dichter zeichnen… Malende und zeichnende Literaten im 19. Jahrhundert
Prof. Dr. Bernd Küster, Museumsdirektor a.D.
Teil III: Andersen in Istanbul. Federzeichnungen und aktuelle Fotografien
Prof. Dr.-Ing Muhlis Kenter und Detlef Stein
In seinem Reisebericht ”Eines Dichters Basar“ beschreibt Hans Christian Andersen die Eindrücke und Erlebnisse seiner 1840 angetretenen Reise, die ihn auch nach Konstantinopel, das heutige Istanbul führte. Wie oft auf seinen Reisen hat er auch auf dieser Tour Federzeichnungen ausgeführt und sich auf diesem Wege kleinformatige Dokumente seiner Seheindrücke geschaffen. Prof. Muhlis Kenter und Detlef Stein erläutern Andersens Reise im Gespräch. Aber nicht allein die während der Reise geschaffenen Kunstwerke des Dichters werden beleuchtet: Aus Anlass der Ausstellung ”Hans Christian Andersen – Poet mit Feder und Schere“ hat sich der Fotograf Muhlis Kenter auf die Spuren des Dichters begeben und zeigt das Istanbul Andersens aus heutiger Sicht.

In Kooperation mit Kulturforum Türkei e.V.

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10 Sonntag
11:30 - 12:30 / 10.3.

Vortrag

Erworben - Besesseb - vertan. Zur Restitution von Ernst Ludwig Kirchners Berliner Straßenszene

Prof. Dr. Ludwig Pufendorf, Berlin

Selten selten hat ein Ereignis der nationalen wie internationalen Kultur- und Kunstszene so viel und so lang andauernden öffentlichen Streit ausgelöst wie die Hergabe von Ernst Ludwig Kirchners Berliner Straßenszene. Dieses Hauptwerk des berühmten Brücke-Malers stammte aus der legendären Sammlung des in der Weimarer Republik weithin angesehenen jüdischen Schuhfabrikanten Alfred Hess aus Erfurt. Später war es ein Herzstück im Bestand des Berliner Brücke-Museums.
Der Berliner Rechtsanwalt Prof. Ludwig von Pufendorf, Herausgeber einer neuen Dokumentation zur Restitution des Gemäldes, zeichnet in seinem Vortrag den schicksalhaften Weg des einzigartigen Kunstwerks nach. Im zeitgeschichtlichen Zusammenhang schildert er den Niedergang vom Unternehmen der Familie Hess und hinterfragt kritisch die Zusammenhänge, die zu der Restitution des Werkes führten.“