Hans Christian Andersen Poet mit Feder und Schere   20.10.2018 - 24.02.2019

Hans Christian Andersen. Poet mit Feder und Schere

Mit Märchen wie Des Kaisers neue Kleider, Die Prinzessin auf der Erbse oder Die kleine Meerjungfrau erlangte Hans Christian Andersen bereits zu Lebzeiten größte Berühmtheit. Nahezu unbekannt dagegen sind die feinsinnigen und überraschend modern anmutenden Arbeiten auf Papier, die der prominente dänische Dichter zu Lebzeiten ausschließlich an Freunde verschenkte, aber nicht öffentlich preisgab. Sie reichen von radikal abstrahierten Italienlandschaften über grotesk anmutenden Schattenrissen bis hin zu experimentierfreudigen Klecksographien, wie sie das 19. Jahrhundert bis dahin kaum kannte. Erstmals in Deutschland zeigt die Kunsthalle Bremen eine große Ausstellung zu diesem Thema.

Mit der ebenso zauberhaften wie bizarren Papierwelt von Hans Christian Andersen präsentiert die Kunsthalle Bremen einen überraschend „anderen Andersen“. Eine künstlerische Entdeckung, zu der auch die Pop-Art Ikone Andy Warhol eine Spur legte. Er hielt Andersen und dessen Scherenschnitte noch kurz vor seinem Tod in farbstarken Siebdrucken fest und leistete damit gegen Ende der 1980er Jahre einen illustren Beitrag zu der reichen Andersen-Rezeption, die bis in die Gegenwartskunst anhält.

Die Ausstellung findet statt unter der Schirmherrschaft Ihrer Königlichen Hoheit Prinzessin Benedikte zu Dänemark.

 

(Abb. oben: Hans Christian Andersen, Pierrot mit Schwan und Gebäuden auf seinem Hut, 1874 (Detail), Scherenschnitt, Odense City Museums | Abb. Ausstellungsübersicht: Hans Christian Andersen, Der Botaniker, 1848, Scherenschnitt, Königliche Bibliothek Kopenhagen)

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Kunstpause

Warten auf Andersen II: Isak Wilhelm Tegner: Porträt Hans Christian Andersen, Lithographie, 1857

mit Dr. Anne Buschhoff und Detlef Stein

15 Minuten Werkbetrachtung in der Mittagspause: Das Pflichtprogramm für alle, die Kunst zu ihrer geistigen Grundnahrung zählen.

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Warten auf Andersen III: Gedenkblätter für Hans Christian Andersen von Lorenz Frolich und Vilhelm Peddersen

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Hans Christian Andersen für Singles

Ein netter Abend für Gesellige ab 40 Jahren

mit Lisa Kärcher

Hans Christian Andersen (1805–1875) hat die Liebe in seinen Märchen oft zum Thema gemacht. Das schwere Schicksal der Kleinen Meerjungfrau ist den meisten Lesern bekannt. Aber Andersens Märchen konnten auch ein glückliches Ende haben, so etwa das Märchen Des Pförtners Sohn. Zwar wurde zu Andersens Lebzeiten das romantische Ideal der Liebesheirat immer populärer, tatsächlich aber wurden nach wie vor viele Vernunftehen geschlossen. Mehrfach reflektierte Andersen in seinen Märchen die gesellschaftlichen Schranken, auf die die Liebe damals stoßen konnte. Die Ausstellung „Hans Christian Andersen. Poet mit Feder und Schere“ nehmen wir daher zum Anlass für einen Rundgang für Singles und all diejenigen, die neue nette Menschen kennenlernen möchten. Danach lassen wir den Abend gemütlich bei Knabbereien und Wein im Canova ausklingen. Durch den Abend führt Lisa Kärcher.