Barrierefrei - Bildgespräche für Menschen mit besonderen Bedürfnissen

Bilder betrachten ohne zu sehen? Komplexe Zusammenhänge in einfacher Sprache? Kunstwerke als Anker- und Orientierungspunkte? Langjährige Erfahrung sowie gezielte Schulungen sind die Grundlage, auf der unsere Kunstvermittler Menschen mit besonderen Bedürfnissen vielfältige Begegnungen mit Kunstwerken ermöglichen.

Kunst erfassen. Bildgespräch für Menschen mit Sehbehinderungen

Auf unterschiedlichen Ebenen wird Menschen mit Sehbehinderung mit Kunst erfassen die Begegnung mit bildender Kunst ermöglicht. Dabei werden nicht nur die ertastbaren Aspekte von Kunstwerken, also die Oberflächen von Plastiken, Skulpturen, Materialbildern oder pastoser Malerei erfahrbar gemacht. Im künstlerisch und kunsthistorisch moderierten Gespräch wird zudem auch der bildnerische Bestand verdeutlicht. Reliefbilder, dreidimensionale Nachbauten und Tableaux Vivants ermöglichen zusätzlich eine Wahrnehmung der eigentlich zweidimensionalen Kunstwerke.

Treffpunkt Kunst. Bildgespräch für Menschen mit geistigen Behinderungen

Treffpunkt Kunst richtet sich vornehmlich an Menschen mit geistigen und seelischen Behinderungen.  Museumspädagogisch moderiert nähern sie sich Kunstwerken zunächst visuell und sprachlich und werden anschließend selber kreativ.

Making Memories. Kunstbetrachtungen für demenziell Erkrankte und ihre Angehörigen

Kunstwerke können Augen öffnen. Sowohl im Museum als auch in Begegnungshäusern, Seniorentages- und Seniorenheimstätten bieten wir an Alzheimer und an Demenz Erkrankten und ihren Angehörigen ein Forum zum Austausch von Eindrücken und Erinnerungen, zu denen Bilder aus der Kunsthalle Bremen anregen. Making Memories ist vom Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien mit einem Sonderpreis für kulturelle Bildung ausgezeichnet worden.

Dauer der einzelnen Formate: ca. 90 Minuten
Gruppenpreis: € 90,- / € 110,- außer Haus (zzgl. Anfahrtskosten)

Auszeit - Kunstzeit:
Angebote für Menschen mit Demenz und pflegende Angehörige

Pflege zuhause bedeutet höchste Anforderungen an den individuellen Kräftehaushalt und das persönliche emotionale Gleichgewicht. Zeit für sich selbst, für Kontakte und für Gespräche wird weniger. Das soziale Netz bröckelt. Zwei neue Angebote zeigen Wege auf, mithilfe der Kunst Entspannung und Zeit zu erfahren und gemeinsam ins Gespräch zu kommen.

Ansprechpartner/innen:

Bildung und Vermittlung
+49 (0)421 - 32 908 220
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Zu Ihrer Auswahl finden in diesem Monat keine Veranstaltungen (mehr) statt.

01 Donnerstag
15:00 - 16:00 / 1.8.

Uni der Strasse

Karin Kneffel. Still

Donata Holz

Die UNI DER STRASSE ist allen Interessierten zugänglich, im Besonderen jedoch Menschen, die aufgrund ihrer besonderen Lebenslagen von Bildungsangeboten ausgeschlossen sind.

In Kooperation mit DIE UNI DER STRASSE. FÜR ALLE OHNE GRENZEN

Zu Ihrer Auswahl finden in diesem Monat keine Veranstaltungen (mehr) statt.

13 Freitag
10:00 - 11:30 / 13.9.

Slow Art extra

Kunst für pflegende Angehörige

Sonja Bartscherer

Pflege zuhause bedeutet höchste Anforderungen an den individuellen Kräftehaushalt und das persönliche emotionale Gleichgewicht. Zeit für sich selbst, für Kontakte und für Gespräche wird weniger. Das soziale Netz bröckelt.

Slow Art extra zeigt Wege auf, mithilfe der Kunst Entspannung und Zeit zu erfahren und miteinander ins Gespräch zu kommen: Es umfasst meditative Kunstbetrachtung, Schulung der Wahrnehmung sowie Entspannungs- und Achtsamkeitsübungen für pflegende Angehörige.
Eine professionelle Betreuung pflegebedürftiger Angehöriger wird bei Bedarf über die Dauer der Veranstaltung vor Ort angeboten (Bitte geben Sie diesen Bedarf bei der Buchung an).

21 Samstag
15:00 - 17:00 / 21.9.

Kunst ist Leben - Leben ist Kunst

für Menschen mit Demenz und für pflegende Angehörige

Sonja Bartscherer

Pflege zuhause bedeutet höchste Anforderungen an den individuellen Kräftehaushalt und das persönliche emotionale Gleichgewicht. Zeit für sich selbst, für Kontakte und für Gespräche wird weniger. Das soziale Netz bröckelt. Kunst ist Leben - Leben ist Kunst zeigt Wege auf, mithilfe der Kunst Entspannung und Zeit zu erfahren und miteinander ins Gespräch zu kommen. Die Kunst kann helfen, Brücken zu bauen, Gemeinschaft zu erfahren und zum gegenseitigen Verständnis beizutragen. Defizite, die im Alltag oft die Wahrnehmung prägen, treten dabei in den Hintergrund. Das ermöglicht Perspektivwechsel und einen neuen Blick auf die Angehörigen.