Ikonen Was wir Menschen anbeten   19.10.2019 – 01.03.2020

Ikonen. Was wir Menschen anbeten

Mit dieser Ausstellung feiert die Kunsthalle Bremen eine Premiere: Erstmals werden alle Räume des Hauses mit einer großen Ausstellung bespielt. Pro Raum präsentiert die Schau jeweils nur ein Meisterwerk – von der russischen Ikone bis zu Andy Warhol. Mit 60 Stars in 60 Räumen geht die Schau der Frage nach, wie sich auch heute noch mit dem Begriff der Ikone kultische Verehrung und die Idee des Übersinnlichen verbinden.

In einer ganz auf das einzelne Kunstwerk konzentrierten Inszenierung präsentiert die Schau verschiedene Aspekte von Spiritualität, Andacht und Anbetung. Die Ausstellung lädt ein, ikonische Kunstwerke aus sechs Jahrhunderten auf eine neue, direkte Art zu erfahren. Werke von Caspar David Friedrich, Wassily Kandinsky, Kasimir Malewitsch, Mark Rothko, Yves Klein, Niki de Saint Phalle, Isa Genzken, Andreas Gursky und Kehinde Wiley werden dabei ergänzt durch alltägliche „Ikonen“ aus der Markenwelt und Popkultur wie Marilyn Monroe, Beyoncé und Youtuberin Bianca „Bibi“ Heinicke. Die Interpretation des traditionellen Ikonen-Gedankens in der Kunst wird so mit dem Phänomen der Ikonisierung in unserer alltäglichen Lebenswelt kontrastiert.

Ein herausragendes Kunsterlebnis, bei dem das Museum selbst zum Ort der Kontemplation wird!

Zeitgleich zur Ikonen-Ausstellung geht die Sammlung der Kunsthalle Bremen auf Reisen: Vom 25. Oktober 2019 bis 16. Februar 2020 zeigt das Guggenheim Museum in Bilbao eine Auswahl der Bremer Meisterwerke. In der Kunsthalle ist die Sammlung daher nur noch bis zum 21. Juli 2019 zu sehen.

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Zu Ihrer Auswahl finden in diesem Monat keine Veranstaltungen (mehr) statt.

26 Samstag
11:00 - 13:30 / 26.10.

Intensivführung für Mitglieder

Ikonen. Was wir Menschen anbeten

Dr. Alice Gudera

In jedem Raum präsentiert Ikonen. Was wir Menschen anbeten ein einziges Meisterwerk, das auf seine je eigene Art Aspekte der Spiritualität und Andacht ausdrückt – von der russischen Ikone über Caspar David Friedrich, Wassily Kandinsky, Kasimir Malewitsch, Piet Mondrian, Mark Rothko, Yves Klein bis zu Andy Warhol, Niki de Saint Phalle, Isa Genzken und Andreas Gursky. „Alltags-Ikonen“ aus der Markenwelt und Popkultur ergänzen die Auswahl. Die Interpretation des traditionellen Ikonen-Gedankens in der Kunst wird so mit dem Phänomen der Ikonisierung in unserer alltäglichen Lebenswelt kontrastiert. Wir wollen uns intensiv einzelnen Werken, wie auch der Frage nach jeweils möglichen ikonischen Betrachtungsweisen von Kunstwerken widmen.

Weitere Veranstaltungen in der IKONEN-Programm Reihe (alle drei als Paket buchbar):

Samstag, 16. November, 11 bis 13:30 Uhr
Einführung: Die Ikone -Kultbild der Ostkirche

Sonntag, 1. Dezember, 11 bis 13:30 Uhr
Seminar: Ikonen und die Moderne. Zur Spiritualität in der Kunst des 20. Jahrhunderts

31 Donnerstag
11:00 - 13:30 / 31.10.

Intensivführung für Mitglieder

Zusatztermin
Ikonen. Was wir Menschen anbeten

Dr. Alice Gudera

In jedem Raum präsentiert Ikonen. Was wir Menschen anbeten ein einziges Meisterwerk, das auf seine je eigene Art Aspekte der Spiritualität und Andacht ausdrückt – von der russischen Ikone über Caspar David Friedrich, Wassily Kandinsky, Kasimir Malewitsch, Piet Mondrian, Mark Rothko, Yves Klein bis zu Andy Warhol, Niki de Saint Phalle, Isa Genzken und Andreas Gursky. „Alltags-Ikonen“ aus der Markenwelt und Popkultur ergänzen die Auswahl. Die Interpretation des traditionellen Ikonen-Gedankens in der Kunst wird so mit dem Phänomen der Ikonisierung in unserer alltäglichen Lebenswelt kontrastiert. Wir wollen uns intensiv einzelnen Werken, wie auch der Frage nach jeweils möglichen ikonischen Betrachtungsweisen von Kunstwerken widmen.

Weitere Veranstaltungen in der IKONEN-Programm Reihe (alle drei als Paket buchbar):

Samstag, 16. November, 11 bis 13:30 Uhr
Einführung: Die Ikone -Kultbild der Ostkirche

Samstag, 7. Dezember, 11 bis 13:30 Uhr
Seminar: Ikonen und die Moderne. Zur Spiritualität in der Kunst des 20. Jahrhunderts

Zu Ihrer Auswahl finden in diesem Monat keine Veranstaltungen (mehr) statt.

16 Samstag
11:00 - 13:30 / 16.11.

Einführungsseminar für Mitglieder

Die Ikone - Kultbild der Ostkirche

Dr. Katerina Vatsella

Diese Einführung gibt Einblick in die Geschichte der traditionellen Ikone. Spirituelle Präsenz und auratische Kraft bedingen die christliche Ikone, deren Entstehung und Entwicklung auf die byzantinischen Spätantike zurückgeht. Bei diesen besonderen, faszinierenden Bildern geht es somit nicht etwa um eine Stilrichtung innerhalb der Kunstgeschichte, sondern um liturgisch wichtige Werke, die erst im religiösen und kulturellen Kontext der Ostkirche heraus begreifbar sind.
In erster Linie ist die byzantinische Ikone das zentrale Kultbild der orthodoxen Christenheit. Außerhalb des religiösen Rahmens werden Ikonen oft unter künstlerisch-ästhetischen Aspekten betrachtet, und auch unter den Ikonen gibt es Meisterwerke im künstlerischen Sinn. Gleichzeitig sind Ikonen Dokumente der Kulturgeschichte und Volkskunde. In Griechenland, Russland, Bulgarien oder Rumänien haben sie weiterhin – oder erneut – eine wichtige Funktion in der Kirche wie auch im privaten Bereich.

Zu Ihrer Auswahl finden in diesem Monat keine Veranstaltungen (mehr) statt.

01 Sonntag
11:00 - 13:30 / 1.12.

Seminar für Mitglieder

Ikonen und die Moderne. Zur Spititualität in der Kunst des 20. Jahrhunderts

Dr. Katharina Erling

„Wenn man nicht die Dinge darstellt, bleibt Raum für das Göttliche.“ (Piet Mondrian)
Das Seminar behandelt die Frage nach dem Einfluss der Ikonenmalerei auf die Entwicklung der Kunst der Moderne und untersucht, inwieweit diese zu einer neuen Spiritualität in der Malerei geführt hat.
Im 20. Jahrhundert haben Maler wie Wassily Kandinsky, Alexej von Jawlensky und Kasimir Malewitsch, die mit Ikonen und dem damit verbundenen Bildverständnis aufgewachsen waren, die Kunst revolutioniert: sie lösten sich von der gegenständlichen Abbildung, machten Farben und Formen zu wichtigen Bedeutungsträgern und erkannten die in ihnen liegende spirituelle Wirkkraft.
Paul Klee, Lyonel Feininger, die Maler am Bauhaus oder Piet Mondrian folgten auf diesem Weg und suchten mit Hilfe der bildnerischen Mittel nach der Möglichkeit, über das Abbildhafte hinaus Gleichnisse für Schöpfung, Harmonie, Schönheit oder das Absolute zu finden. In der Kunst nach 1945 entwickelten Mark Rothko, Yves Klein oder Barnett Newman in der Farbfeldmalerei ganz neue Formen des Andachtsbildes. Auch in der Minimal Art oder in der Konzeptkunst kann man in der Neubewertung von Material, Raum, Licht, in der Hervorhebung der Idee eines Kunstwerkes, oder im Zufall als Erfahrungsort des Unverfügbaren eine spirituelle Dimension erkennen. Wesentliche Werke in der Ausstellung sollen dafür als Anschauung dienen.

Weitere Veranstaltungen in der IKONEN-Programm Reihe (alle drei als Paket buchbar):

Donnerstag, 26. Oktober, 11 bis 13:30 Uhr
Intensivführung

Samstag, 16. November, 11 bis 13:30 Uhr
Einführung: Die Ikone -Kultbild der Ostkirche

 

07 Samstag
11:00 - 13:30 / 7.12.

Seminar für Mitglieder

Zusatztermin
Ikonen und die Moderne. Zur Spititualität in der Kunst des 20. Jahrhunderts

Dr. Katharina Erling

„Wenn man nicht die Dinge darstellt, bleibt Raum für das Göttliche.“ (Piet Mondrian)
Das Seminar behandelt die Frage nach dem Einfluss der Ikonenmalerei auf die Entwicklung der Kunst der Moderne und untersucht, inwieweit diese zu einer neuen Spiritualität in der Malerei geführt hat.
Im 20. Jahrhundert haben Maler wie Wassily Kandinsky, Alexej von Jawlensky und Kasimir Malewitsch, die mit Ikonen und dem damit verbundenen Bildverständnis aufgewachsen waren, die Kunst revolutioniert: sie lösten sich von der gegenständlichen Abbildung, machten Farben und Formen zu wichtigen Bedeutungsträgern und erkannten die in ihnen liegende spirituelle Wirkkraft.
Paul Klee, Lyonel Feininger, die Maler am Bauhaus oder Piet Mondrian folgten auf diesem Weg und suchten mit Hilfe der bildnerischen Mittel nach der Möglichkeit, über das Abbildhafte hinaus Gleichnisse für Schöpfung, Harmonie, Schönheit oder das Absolute zu finden. In der Kunst nach 1945 entwickelten Mark Rothko, Yves Klein oder Barnett Newman in der Farbfeldmalerei ganz neue Formen des Andachtsbildes. Auch in der Minimal Art oder in der Konzeptkunst kann man in der Neubewertung von Material, Raum, Licht, in der Hervorhebung der Idee eines Kunstwerkes, oder im Zufall als Erfahrungsort des Unverfügbaren eine spirituelle Dimension erkennen. Wesentliche Werke in der Ausstellung sollen dafür als Anschauung dienen.

Weitere Veranstaltungen in der IKONEN-Programm Reihe (alle drei als Paket buchbar):

Donnerstag, 31. Oktober, 11 bis 13:30 Uhr
Intensivführung

Samstag, 16. November, 11 bis 13:30 Uhr
Einführung: Die Ikone -Kultbild der Ostkirche